Montag, 4. Januar 2010

Windows 7 hat einen Godmode!

Was ist der Godmode?

Antwort: Ein geheimes Feauture, dass ein GUI enthällt um viele interessante Systemfunktionen zu steuern.

Wie kommt man in den Godmode?

Antwort: Im Explorer einen neuen Ordner erstellen, dann rechtsklick und ihn  GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C} nennen. Anschließend wird statt des neuen Ordners eine Verknüpfung angezeigt

Das ganze sieht dann so aus:

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Mittwoch, 12. August 2009

Gericht verbietet Verkauf von Word!

Man glaubt es kaum, aber einem Texanischen Gericht ist es nun tatsächlich gelungen Word zu verbieten.

Die Firma i4i hat Microsoft verklagt, da es in Word (und auch im .net Framework sowie Vista) Patente bezüglich XML Verarbeitung von sich verletzt sieht. Binnen 60 Tagen muss nun das Word in der derzeitigen Form vom Markt genommen werden sowie eine saftige Strafe gezahlt werden.

Microsoft hat selbstverständlich Berufung eingelegt gegen das Urteil.

Sonntag, 8. Februar 2009

Windows 7 – Das ist neu im Kernsystem

Windows 7 enthält natürlich wie es für eine neue Windows Version üblich ist eine neue Version des Kernels. So findet man den NT Kernel in Version 6.1 vor. Hier wurde viel im voraus spekuliert, da Microsoft vor den vielen Informationen zu Seven erst einmal einen MinWin Kernel demonstrierte, der deutlich kleiner war, als der Kernen von Vista. Die Arbeiten sind natürlich in Seven eingeflossen.

Das Windows Display Driver Model liegt nun in Version 1.1 vor. Gegenüber Vista hat sich einiges geändert. So unterstüzt es jetzt DirectX 10.1, das neue Direct2D um deutlich Ressourcensparender Fenster darzustellen, einige Verschlüsselungsmechanismen und natürlich wurde die eine oder andere Funktion etwas erweitert oder verbessert.

Schon angesprochen war das auch vom im WDDM  genutzte Direct2D. Damit und in Verbindung mit DirectWrite soll das alte GDI/GDI+ System abgelöst werden. Beides basiert auf DirectX 10 Technologie.

Ebenfalls neu (und auch mit DirectX zusammenhängend) ist Windows Advanced Rasterisation Plattform (WARP). Die Technik ermöglicht es DirectX 10 Effekte per Software zu emulieren, wenn man nicht die passende Graffikkarte dazu hat.

Generell wird Windows 7 mit DirectX 11 ausgeliefert werden, das auch für Windows Vista verfügbar gemacht werden wird. Also wird die eine oder andere der genannten Funktionen auch für Vista verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus enthält DirectX noch zahlreiche Funktionen für Multithreading, das in Spielen oftmals nach wie vor noch sehr kurz kommt.

Windows 7 wird auch deutlich mehr Prozessoren arbeiten können: 256 logische Prozessoren sind ansprechbar. Ob das jemals im Heimgebrauch zu Windows 7’s Zeit kommen wird steht allerdings noch in den Sternen. Zum Vergleich: Windows XP kann mit 32 logischen Prozessoren arbeiten – doch nach wie vor gibt es keine Heimrechner, die damit bestückt werden. Schaut man sich aktuelle Vierkernprozessoren an, die dann pro Kern jew. 2 logische Kerne haben käme man gerade mal auf 8 logische Kerne. Und niemand würde sie mit XP betreiben.

An der eigentlich nur im Videobereich stark genutzten Firewireschnittstellenunterstützung hat sich auch etwas getan. Windows 7 unterstützt nun auch die neueren schnelleren Firewireprotokolle.

Im Zuge der immer mehr in Verbreitung kommenden Solid State Disk hat sich auch einiges getan. Diese Flashspeicher werden von Windows nun nicht mehr automatisch defragmentiert (tut ihrer Lebensdauer gut). Auch werden SSD’s anders formatiert als echte Festplatten.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Windows 7 – Das ist neu: User Interface

Bei jeder neuen Version einer Anwendung ist das erste was einem Benutzer auffällt das User Interface kurz UI, also das Aussehen der Anwendung und die Möglichkeiten mit der Anwendung zu interagieren. Das ist natürlich bei Betriebssystemen nichts anderes. Auch Windows 7 enthält so einige Neuerungen im UI. Das meiste jedoch ist von Vista übernommen oder nur eine konsequente Weiterentwicklung des Vista UIs. ´

Windows Explorer

explorer

Keine Anwendung ist charakteristisch für Windows wie sein Explorer. So ist er doch die Anwendung von Windows mit dem jeder Windowsnutzer am meisten zu tun hat. So ist der Explorer mehr als nur ein Dateimanager. Taskleiste, Startmenü und im weitesten Sinne auch die Systemsteuerung spielen sich im Explorer ab.

Bibliotheken (Libaries)

Mit 7 wird es einen neue Art virtuelles Verzeichnis geben. Bibliotheken genannt. Es gibt Bibliotheken für Bilder, Dokumente, Musik und Videos. Jederzeit kann man aber auch eigene Bibliotheken erstellen. Was ist das nun? Eine Bibliothek ist im wesentlichen eine Sammlung von “echten” Ordnern auf der Festplatte. Klickt man einen solche Bibliothek an, dann bekommt man die Daten aller “echten” Ordner der Bibliothek angezeigt, als würde man einen einzigen Ordner öffnen. In so fern ist es dadurch möglich verwandte Ordner zusammenzufassen ohne sie gleich physisch zusammen legen zu müssen. Außer lokalen Ordnern kann man auch noch Netzwerkfreigaben in eine Bibliothek einbinden.

Nehmen wir also einmal an man hat zwei Computer mit drei Benutzern. In die Bibliothek Musik könnte man also seinen eigenen Musikordner, den des zweiten Benutzers auf dem eigenen PC und die Musik des Benutzers auf dem zweiten PC einfügen. Ein öffnen dieser Bibliothek würde es als einen einziges Verzeichnis anzeigen.

Federated Search

searchresultsBisher konnte der Windows Explorer nur die eigene Festplatte, Netzwerkfreigaben und mit Einschränkungen auch Dokumente durchsuchen. In Windows 7 wurde die Suche noch einmal deutlich verbesser. Jetzt kann sie nämlich dynamisch erweitert werden. Durch so genannte “Search Connectors” (*.osdx), die nichts anderes als Open Search Definitionen sind und deren zugehörige Datenbank oder Web Service lassen sich zusätzliche Quellen einbinden. Im Prinzip gibt es das, was es für Browser schon eine Weile gibt, nun auch für den Explorer. Mit dem Unterschied, dass der Explorer die Suchergebnisse darstellt und nicht eine Webseite. Eine Einschränkung gibt es aber schon. Die eingebundene Open Search muss auch gleichzeitig die Ergebnisse ausgeben und nicht nur auf eine Webseite mit den Ergebnissen verweisen.

 

Tas kleiste und Startmenü

Hier wurde sicherlich am offensichtlichsten gewerkelt. Bevor man Bibliotheken oder die neue Suche überhaupt wahrnehmen kann sieht man schon die neue Taskleiste. Diesmal mit der wohl revolutionärsten Änderung seit Windows 95.

Es soll Leute geben, die es ausgemessen haben (wir waren es nicht, aber wir glauben es): Oh schreck sie ist 10 Pixel höher als in Vista. Das ist aber eher weniger bedeutsam, dass sie jetzt höher geworden ist.

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Viel wichtiger ist die Tatsache, dass sie jetzt in der Standardeinstellung keine Fenstertitel mehr anzeigt, sondern nur noch die Icons der Anwendung und gruppiert immer. Das kann man natürlich abstellen in dem man “Vereinen, wenn die Taskleiste voll” ist aktiviert. Diese Einstellung bringt wie “Nie Vereinen” auch gleichzeitig wieder die Fenstertitel in die Taskleiste zurück.

Wem diese 10 Pixel höhere Taskleiste zu viel sind kann natürlich auch kleinere Symbole verwenden. Dann ist sie wieder so hoch wie in Vista.

Gepinnte Anwendungen

Was früher Domäne der Schnellstartleiste war ist jetzt direkt in die normale Taskleiste eingeflossen. Die wichtigsten Anwendungen lassen sich pinnen. Funktioniert wie früher die Schnellstartleiste, jedoch lassen sich leichter Anwendungen hinzufügen.

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Jumplisten

Auch im Startmenü lassen sich Anwendungen pinnen. Eine weitere Neuerungen sind so genannte Jump Lists. So kann eine Anwendung zum Beispiel beim Hovern im Startmenü die letzt geöffneten Dokumente anzeigen oder gewisse Aufgaben anzeigen (Wie im Screenshot bei “Erste Schritte” geschehen).

Auch der Rechtsklick auf eine Anwendung in der Taskleiste enthält eine Jumpliste. Dabei gibt es eine Standardliste für alle Anwendungen, jedoch können auch Anwendungen eine eigene Liste mitbringen und so die Funktion erweiteren. Mit dem Windows Mediaplayer kann man zum Beispiel Dinge machen, die vorher in der Toolbar untergebracht wurden und weiteres. 

imageHier einmal die Jumpliste des Live Messengers 2009 

Fenstervorschau

Diese Funktion war auch schon in Windows Vista enthalten wurde aber jetzt verbessert. Über die Fenstervorschau kann man jetzt auch gleichzeitig eine Anwendung schließen. Gewisse Programme wie der Media Player erlauben sogar über das kleine Vorschaufenster eine Interaktion wie Pausieren und Starten der Wiedergabe oder das Vor und Zurück Navigieren zwischen den Titeln.

Desktop Anzeigen

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Am rechten Ende der Taskleiste befindet sich eine neue Schaltfläche um den Desktop anzuzeigen. Beim reinen hovern mit der Maus werden alle Fenster via Aero Peak nur “auf Glas” geschaltet und man sieht den Desktop und die Gadgets so lange wie die Maus sich darüber befindet. Klickt man die Schaltfläche an werden alle Fenster richtig minimiert. Ein nochmaliges Klicken holt die Fenster wieder in den Vordergrund.

Informationsbereich

Neu ist natürlich, dass die ausgeblendeten Symbole nicht mehr via “Slider” ein uns ausgeblendet werden sondern in eine Art Zusatzfenster ausgelagert werden. Auch neu ist natürlich die Einstellungsmöglichkeit für die jeweiligen Anwendungen, ob man Symbol und / oder Benachrichtiungen immer angezeigt haben will.

Desktop

Themes

Mit Windows 7 wird Windows endlich so weit themingfähig, dass man ohne irgendwelche Zusatzanwendungen zu installieren (oder mit hilfe von komplizierten Dateioperationen) andere Skins installieren und erstellen kann. Das ist ein großer Schritt nach vorne, auch wenn nicht so starke Anpassungen möglich sind, wie es etwa mit WindowBlinds machbar ist.

Slideshows

Immer nur ein Hintergrundbild ist langweilig. Deswegen kann man unter Windows 7 mehrere Hintergrundbilder verwenden, die in bestimmten Zeitintervallen sich abwechseln.

Tastaturkürzel

Folgende Kürzel sind neu:

  • Win+P öffnet eine Fenster zur Einstellungen für externe Bildschirme. Praktisch, wenn man zum Beispiel an einen Laptop einen Beamer oder Montor anschließt.
  • Win+Space löst Aero Peak aus.
  • Win+Up und Win+Down Tastaturkombination zum Maximieren und Wiederherstellen /Minimieren.
  • Win+Left und Win+Right dockt das Fenster links – repektive rechts an.
  • Win+Shift+Left und Win+Shift+Right verschiebt ein Fenster auf den Monitor “links” repektive rechts
  • Win+G zeigt die Gadgets vor allen anderen Fenstern an (so lange bis man wieder in ein Fenster klickt).

Glaubt man der englischen Wikipedia existieren noch weitere neue Tastaturkombinationen,  aber alle dort weiter genannten funktionieren derzeit scheinbar nicht.

Schriftartenverwaltungimage

Die Verwaltung der Schriftarten wurde überarbeitet. Das wurde auch mal langsam wirklich Zeit. Teilweise fanden sich da noch UI Elemente aus der Windows 3.11 / NT 3 Zeit.Öffnet man jetzt via Explorer eine Schriftart dann öffnet sich nach wie vor die Vorschau. Mit 7 erhält diese Vorschau jedoch gleich einen Button zum installieren des Fonts.

Fensterverwaltung

Aero Peak

Der Begrif ist schon vorher ein zwei mal gefallen. Diese Funktion schaltet einfach alle Fenster in eine transparente Glasansicht. Das heißt eigentlich wird eine Art Glasplatte statt den Fenstern angezeigt und man sieht den Desktop.

Aero Shake

Hällt man die Maus über einem normalem Fenster gedrückt und wackelt man der der Maus über dem Fensterrahmen hin und her, so werden alle anderen Fenster bis auf das mit dem gewackelt wurde Minimiert. Wiederholt man dann das gleiche wird der Zustand der anderen Fenster wiederhergestellt.

Dockingfunktionen

Die Andockfunktionen (siehe Tasturkürzel) sind auch über das Ziehen des Fensters an den Rand auslösbar. So bewirkt ein ziehen nach links ein Andocken links – ein Ziehen nach rechts lässt das Fenster rechts andocken. Zieht man es nach oben so wird es Maximiert. Zieht man ein Maximiertes Fenster nach unten so wird das Fenster in Normalzustand wiederhergestellt.

Führt man bei einem Normalen Fenster einen doppelklick auf den oberen Rand der Titelleiste aus (dort wo man normalerweise die Größe mit der Maus ziehen kann), so wird das Fenster auf die volle Desktophöhe gestreckt. Damit wird es quasi nur in der Höhe Maximiert

 

Sicherlich gibt es noch weitere Funktionen, aber das soll erst einmal als Übersicht genügen;)

Dienstag, 27. Januar 2009

7 nach XP via Vista

Wer noch XP als Betriebssystem installiert hat und im moment nur 7 am testen ist und mal wieder XP startet wird so einige Problemchen haben.

Irgendwie sind die altbekannten kleinen Symbole plötzlich zu klein und irgendwie ist das im Tray auch alles komisch.

Wer Vista nutzt hat nicht eine ganz so krass verkleinerte Taskbar (es sollen angeblich 10 pixel sein). Es gibt zwar Fenstervorschauen und WinFlip existiert auch, aber irgendwie ist das neue Startmenü schon kompfortabler. Und erst die Jumplists.

 

Da sieht man doch wie schnell sich ein Mensch an etwas gewöhnt. So einiges gab es bei Vista /(geschweige denn XP nicht) und schon nach zwei Wochen will man automatisch diese Funktionen auch im “Produktivssystem” nutzen (dran denken produktive Nutzung von 7 ist nach EULA nicht erlaubt ;) )

Windows Internet Explorer 8 – Release Candidate

Der RC der Internet Explorer 8 kann ab sofort runter geladen werden. Er läuft unter Windows XP, Server 2003, Vista und Server 2008.

Benutzer von Windows 7 können den RC nicht installieren. Die Version, die in der nun ein paar Wochen alten Beta von 7 enthalten liegt ist irgendwo zwischen Beta 2 und dem RC.

Der Download erfolgt über diese URL: http://www.microsoft.com/windows/internet-explorer/beta/worldwide-sites.aspx

Montag, 26. Januar 2009

Windows 7 – Funktionen, die es einmal gab

Etwas ungewöhnlich statt mit neuen Funktionen anzufangen, aber zu nächst einmal soll es um Funktionen gehen, die es in Windows Vista noch gab, in Windows 7 allerdings nicht mehr verfügbar sind.

In Vista noch verfügbar war das “gute alte” Startmenü aus der Windows 2000 Zeit –jetzt ist es endgültig verbannt. Weiterhin existiert kein Windows Vista Startmenü in 7. Das ist nicht weiter schlimm, da Windows 7 das gleiche Startmenü nutzt nur eben mit so einigen Verbesserungen.

Auch die alte Taskleiste kann man nicht wiederherstellen. Man kann höchstens die Grupierungsfunktion etwas entschärfen. Oder die Taskleiste durch kleine Symbole niedriger machen.

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Ebenfalls verschwunden ist die Windows Media Player Toolbar –dafür bietet der WMP aber spezielle Funktionen via Jumplist an.

Windows Photo Gallery, Windows Movie Maker, Windows Calendar und Windows Mail sind aus Windows rausgeflogen und finden sich nun in den Windows Live Essensials.

Windows Defender besitzt keinen Software Explorer mehr.

Removable Storage Manager ist ebenfalls verschwunden und alle auf ihm aufsetzenden Anwendungen laufen damit nicht mehr.

Die Anwendungen Windows Meeting Space und Ink Ball sind derzeit auch nicht in der Beta enthalten.

Die MS Agent Funktion fehlt auch. Vielen dürfte diese Funktion mehr als die Office Assistenten bekannt sein oder der Suchassistent von Windows XP.

Die Sidebar ist auch weg – aber die Gadgets sind jetzt frei platzierbar. Unter der Haube werkelt dafür nach wie vor die “sidebar.exe” gut möglich, dass Microsoft die exe bald umnennen wird.

Bei der Bildschirmtastatur gibt es derzeit keinen extra Ziffernblock mehr.

Das dürfte es gewesen sein. Alle gestrichenen Funktionen sind im Vergleich mit Vista betrachtet. Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern deckt nur die wichtigsten Änderungen ab.Weiterhin wurden Designänderungen wie zum Beispiel im Explorer nicht berücksichtigt bei denen Funktionen mit anderen zusammengelegt wurden oder an einem neuen Ort sind.

 

Im nächsten Teil der Serie geht es um einen Überblick über die neuen Windows 7 Funktionen. Darauf hin werden wir unseren allgemeinen Eindruck und die Erfahrungen mit dem neuen Betriebssystem schildern. Darauf werden wir die Neuerungen und Funktionen von 7 noch mal im Detail einzeln betrachten, was einen tieferen Eindruck ermöglicht.