Sonntag, 8. Februar 2009

Windows 7 – Das ist neu im Kernsystem

Windows 7 enthält natürlich wie es für eine neue Windows Version üblich ist eine neue Version des Kernels. So findet man den NT Kernel in Version 6.1 vor. Hier wurde viel im voraus spekuliert, da Microsoft vor den vielen Informationen zu Seven erst einmal einen MinWin Kernel demonstrierte, der deutlich kleiner war, als der Kernen von Vista. Die Arbeiten sind natürlich in Seven eingeflossen.

Das Windows Display Driver Model liegt nun in Version 1.1 vor. Gegenüber Vista hat sich einiges geändert. So unterstüzt es jetzt DirectX 10.1, das neue Direct2D um deutlich Ressourcensparender Fenster darzustellen, einige Verschlüsselungsmechanismen und natürlich wurde die eine oder andere Funktion etwas erweitert oder verbessert.

Schon angesprochen war das auch vom im WDDM  genutzte Direct2D. Damit und in Verbindung mit DirectWrite soll das alte GDI/GDI+ System abgelöst werden. Beides basiert auf DirectX 10 Technologie.

Ebenfalls neu (und auch mit DirectX zusammenhängend) ist Windows Advanced Rasterisation Plattform (WARP). Die Technik ermöglicht es DirectX 10 Effekte per Software zu emulieren, wenn man nicht die passende Graffikkarte dazu hat.

Generell wird Windows 7 mit DirectX 11 ausgeliefert werden, das auch für Windows Vista verfügbar gemacht werden wird. Also wird die eine oder andere der genannten Funktionen auch für Vista verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus enthält DirectX noch zahlreiche Funktionen für Multithreading, das in Spielen oftmals nach wie vor noch sehr kurz kommt.

Windows 7 wird auch deutlich mehr Prozessoren arbeiten können: 256 logische Prozessoren sind ansprechbar. Ob das jemals im Heimgebrauch zu Windows 7’s Zeit kommen wird steht allerdings noch in den Sternen. Zum Vergleich: Windows XP kann mit 32 logischen Prozessoren arbeiten – doch nach wie vor gibt es keine Heimrechner, die damit bestückt werden. Schaut man sich aktuelle Vierkernprozessoren an, die dann pro Kern jew. 2 logische Kerne haben käme man gerade mal auf 8 logische Kerne. Und niemand würde sie mit XP betreiben.

An der eigentlich nur im Videobereich stark genutzten Firewireschnittstellenunterstützung hat sich auch etwas getan. Windows 7 unterstützt nun auch die neueren schnelleren Firewireprotokolle.

Im Zuge der immer mehr in Verbreitung kommenden Solid State Disk hat sich auch einiges getan. Diese Flashspeicher werden von Windows nun nicht mehr automatisch defragmentiert (tut ihrer Lebensdauer gut). Auch werden SSD’s anders formatiert als echte Festplatten.

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